Mit fachlichem Knowhow und einer Spende, die zum Bau einer Biogasanlage beiträgt, unterstützt Soepenberg ein junges Unternehmen in Kenia. Den Kontakt zu Afrisol-Geschäftsführer Amos Nguru hatte Chris Veeningen von der niederländischen Advisor Rabobank hergestellt. Richard Soepenberg dazu: „Wir unterstützen die wegweisenden Ideen von Amos Nguru gerne. Denn wir verstehen es als unsere soziale Verantwortung, finanzielle Unterstützung und unsere Erfahrung in diesem Bereich weiterzugeben. In Kenia entstehen so sinnvolle Projekte, vorangetrieben von Menschen, die dort aufgewachsen sind und Initiative ergreifen.“ Nguru informierte sich direkt bei Soepenberg vor Ort und besichtigte mit den Fachleuten von Soepenberg verschiedene Projekte. Soepenberg wird die Projekte von Afrisol auch in Zukunft unterstützen.
Die Versorgung mit Energie aus dem fossilen Brennstoff Holz ist aufwändig und umweltschädlich, in afrikanischen Ländern aber Alltag. Afrisol Energy entwickelt mit dem Bau von Biogasanlagen in Kenia eine nachhaltige, innovative Alternative mit zahlreichen Vorteilen: In Biogasanlagen wird der Dung der Tiere sinnvoll verwertet, regenerative Energie produziert, eine effektive Energieversorgung sichergestellt und die regionale Entwicklung unterstützt. Die Gärreste werden als optimierter Dünger auf den Feldern ausgebracht, der Kreislauf wird so geschlossen. Mit Unterstützung von Soepenberg und einer niederländischen Stiftung baut Afrisol Energy auch Biogasanlagen für Waisenhäuser und Schulen. So wird für ein Waisenhaus in Malindi eine effektive Energieversorgung aus erneuerbaren Ressourcen eingerichtet.
Wer Projekte von Afrisol unterstützen möchte, findet weitere Informationen dazu unter www.afrisolenergy.com und in der Information Brochure for Malindi Project.
Größer und zentraler gelegen ist die neue Soepenberg-Zentrale in Trnava, Slowakei. Ein Umzug in das repräsentative Gebäude einer ehemaligen Bank war aus Platzgründen notwendig geworden. “Jetzt haben wir mehr Raum und bessere Möglichkeiten, unsere Projekte professionell umzusetzen,” freut sich Chris Slagter, Geschäftsführer von Soepenberg Slowakei. Insgesamt 32 Mitarbeiter sind mittlerweile in der Slowakei für Soepenberg tätig. Neben Trnava gibt es in Zvolenská Slatina einen zweiten slowakischen Standort. Weitere osteuropäische Standorte unterhält das Unternehmen in Tschechien und Ungarn.
Jessica Wesling, schon vor der Ausbildung Mitarbeiterin bei Soepenberg, kann sich nach zweijähriger Lehrzeit und erfolgreichem Abschluss der Prüfung jetzt Kauffrau für Groß- und Außenhandel nennen und wird mit ihrer neuen Qualifikation weiter im Unternehmen arbeiten. Martin Teloo, Leiter Ein- und Verkauf, hat die Ausbildung im Betrieb fachlich begleitet: „Wir sind sehr stolz auf unsere erste Auszubildende und werden mit Sicherheit in Zukunft weitere Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.“ Ausgebildet werden bei Soepenberg Kaufleute für den Groß- und Außenhandel und den Einzelhandel. Angebot und Anzahl der Ausbildungsplätze werden in Abhängigkeit von der grundsätzlichen wirtschaftlichen Entwicklung festgelegt. Interessenten können sich direkt beim Unternehmen informieren.
Die Unternehmensgruppe Soepenberg beteiligt sich aktiv an Forschungsvorhaben, die Einsatzmöglichkeiten von Sekundärrohstoffen untersuchen. Denn eine alternative Verwertung von Reststoffen hilft Kosten sparen und schont die Umwelt. Unter Einsatz eines Innovationsgutscheins des Landes in Höhe von 6.000 Euro optimierte ein Student im Rahmen seiner Bachelorarbeit die Aufarbeitung von anorganischen Resten aus dem Sodaverfahren. Die SF-Soepenberg GmbH, die Institute IHHP und A.U.G.E. beteiligten sich an der Kooperation mit der Hochschule Niederrhein, die ein Gesamtvolumen von 19.000 Euro umfasste. Das Ziel der Arbeit bestand darin, den bei der Sodaherstellung anfallenden Reststoff Kalklinsen zu charakterisieren und mögliche Anwendungsgebiete zur Weiterverwertung zu finden. Die Erkenntnisse werden soweit möglich in den praktischen Unternehmensprozess einfließen.
Soepenberg unterstützt junge Sportler: Mit dem Dresdner Sportclub 1898 (DSC) hat das Unternehmen jetzt einen Sponsoringvertrag abgeschlossen. Gefördert wird damit der Leichtathlet Martin Grothkopp, der sich beim DSC auf die Olympischen Spiele 2012 in London vorbereitet. Mit seiner persönlichen Bestzeit von 45,94 Sekunden wurde Grothkopp im letzten Jahr Deutscher Meister über 400m.
Auch für regionale Sportler setzt Soepenberg sich ein: So sponserte das Unternehmen jetzt die Trikots der Fußball-Bambinis des DJK Grün-Weiß Appeldorn und schaltet Bandenwerbung im Stadion des Sportvereins Budberg in Rheinberg.
Eigentümerwechsel in Thune: Das ehemalige Öllager wurde von der Firma Soepenberg übernommen. Die Anpassungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Nicht benötigte Rohrleitungen werden entfernt, Tanks, Pumpen und Abluftpendelanlagen renoviert oder neu eingerichtet. Im Juli wird darüber hinaus eine neue LKW-Waage installiert. Überwacht werden die Arbeiten von Soepenberg-Mitarbeitern, die für den Standort Braunschweig eingestellt wurden, sowie vom TÜV Nord und dem Gewerbeaufsichtsamt. Im Rahmen einer Feuerwehr-Übung, die in Kürze auf dem Gelände stattfinden wird, werden darüber hinaus alle Löscheinrichtungen gründlich geprüft.
Auch für die ordnungsgemäße Pflege des Außengeländes ist gesorgt: Soepenberg hat der Lebenshilfe den Auftrag gegeben, sich professionell um die Gestaltung der Flächen zu kümmern.
Geschäftsführer Norbert Scholten zum Stand der Dinge: „Alle Vorbereitungen für einen sicheren, störungsfreien Betrieb der Anlage werden derzeit in enger Zusammenarbeit mit den Behörden getroffen. Ich gehe davon aus, dass wir diese Arbeiten spätestens Ende des Jahres abgeschlossen haben.“ Das Unternehmen Soepenberg handelt seit vielen Jahren mit Düngemitteln und Sekundärrohstoffen, die unter anderem im landwirtschaftlichen Bereich eingesetzt werden. In Braun-schweig werden ASL– und AHL-Lösungen, Vinasse, Melasse sowie Glyzerin und Pflanzenöle gelagert, die unter anderem als Düngemittel eingesetzt werden.
Infos:
H. Florijn, Tel. 02 81/4 75 56 15, h.florijn@soepenberg.com
Um überlagerte Lebensmittel schnell und effizient einer Weiterverarbeitung zuführen zu können, baut das Unternehmen Soepenberg derzeit eine Entpackungslinie auf. Durch die Entwicklung verschiedener Techniken werden Lebensmittel, die nicht mehr in ihrer ursprünglichen Bestimmung genutzt werden können, entpackt und als Sekundärrohstoff für Biogasanlagen genutzt. Soepenberg kümmert sich um den gesamten Ablauf von der Anlieferung über die Entpackung bis hin zur Produktion von umweltfreundlichem Strom in einer Biogasanlage.
Kontakt:
S. Ramacher, Tel. 02 81/4 75 56, s.ramacher@soepenberg.com
Soepenberg bietet Gesamtlösungen an. Dazu gehört auch die Konzeption und Organisation der Logistik. Über die Soepenberg-Tochter G.U.T. Gesellschaft für Umwelt und Transporte werden Transporte durchgeführt. Durch den Zukauf eines Container- und Transportdienstes kann dieser Service in Zukunft noch erweitert werden.
Kontakt:
G.U.T. H.Hoff, Tel. 02 81 / 4 75 56 13,
h.hoff@gut-umwelt-transport.de
